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Gefühle verstehen: Warum emotionale Intelligenz so wichtig ist

Aktualisiert: 7. Feb.


Bunte Blumen an Leine

(Farb)-Vielfalt in der Welt der Emotionen: Verstehen sorgt für Verständnis


Emotionen und Gefühle gehören zum Leben wie das Atmen. Wir brauchen sie, um uns in dieser Welt auszudrücken. Sie beeinflussen unser Denken, Handeln und unser gesamtes Leben. Doch viele Menschen haben Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu verstehen und angemessen damit umzugehen. In diesem Blog wirst du verstehen, weshalb emotionale Intelligenz nicht nur den Grundbaustein für ein zufriedenes und harmonisches Leben setzt, sondern darüber hinaus ein Wegweiser für deine persönliche Heldenreise ist.


Ganz nach dem Motto: Wie kann ich wissen, was ich will?


#1: Emotionale Intelligenz: Warum ist das so wichtig?

#2: Wie du deine emotionale Intelligenz trainierst

 

#1: Emotionale Intelligenz: Warum ist das so wichtig?


Stell dir vor: Du stehst im Supermarkt an der Kasse und plötzlich drängelt sich jemand vor. Eine Vereinfachung aus dem NLP - das "Modell der Welt":


  1. Wahrnehmung: Durch deine Sinneskanäle nimmst du wahr, was im Außen passiert (jemand drängelt sich vor).

  2. Filter und Programme: Die äußeren Reize (Bilder, Gerüche, Geräusche etc.) durchlaufen Filterprogramme wie Tilgung, Verzerrung und Verallgemeinerung. Ebenfalls haben Glaubenssätze, Werte, Erinnerungen etc. Einfluss auf die interne Darstellung. Wahrnehmung ist stets subjektiv. Jeder Mensch lebt im Modell seiner eigenen Welt.

  3. Bewertung der Wahrnehmung: "Man drängelt sich nicht vor" - "so etwas tun nur unfreundliche Menschen" -"das ist frech".

  4. Stimmung und physiologische Reaktion: Aus der Bewertung entsteht ein Gefühl, da ich den gegenwärtigen Moment negativ bewerte. Aus dem Körperempfinden wird eine E-Motion (Energie in Bewegung) - "das ist Wut" -> "ich bin wütend".

  5. Einfluss auf Handeln und Entscheiden: Du entscheidest dich aus der Wut heraus, die Person zu konfrontieren und startest eine Diskussion. Nach dem Tumult sitzt du im Auto und fragst dich: "War das wirklich nötig? Weshalb habe ich so gehandelt?" Während sich die Wut anbahnt, übernimmt die Amygdala in deinem Hirn und hemmt den präfrontalen Cortex, der für kognitive, logische Prozesse zuständig ist.


Wer sich selbst und anderen, eigene Entscheidungen als logisch und rational verkauft, läuft daher schnell Gefahr, sich in die eigene Tasche zu lügen


Die emotionale Intelligenz wird auf vier Säulen gestellt:

  • Empathie

  • Wahrnehmung von Emotionen (bei sich und anderen)

  • Fähigkeit zur Selbstregulation

  • Bewusstseinsgrad (Beeinflussung und Nutzung von Emotionen)


Die emotionale Intelligenz darf als Erweiterung der klassischen Intelligenz (akademisch, logisch) gesehen werden und nicht als Gegensatz.


Ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz schult außerdem das Miteinander, welches unerlässlich ist. Ob im Beruf, bei Freunden oder in der Partnerschaft: überall gibt es Verbindungen und Beziehungen. Die Fähigkeit, mit eigenen Emotionen umzugehen, sie bei anderen zu erkennen und manchmal das Kurzfristige für das Langfristige zu opfern, sind Faktoren für innere Freiheit - die unweigerlich auch das Äußere verändern.


Ich habe in meinem Leben keinen Emotions- oder Beziehungsführerschein bekommen. Die Fähigkeit, Emotionen bei mir und anderen zu erkennen, diese zu regulieren und somit ein freies, empathisches Leben zu führen, ist ein fortlaufender Prozess und hat nichts mit Glück zu tun.


Es lohnt sich also, einen Fokus auf unsere emotionale Intelligenz zu legen!


Wenn du wissen möchtest, welche Techniken du zur Emotionsregulation nutzen kannst, schaue hier: https://www.brian-neuhöfer.de/post/panikattacken-loswerden

 
Herz bestehend aus Zahlen

#2: Wie du deine emotionale Intelligenz trainierst


1. Nimm dir Zeit für dich selbst. Setze dich in Ruhe hin und reflektiere über deine Gedanken und Gefühle.


2. Achte auf körperliche Reaktionen. Emotionen können sich auch in körperlichen Symptomen wie Verspannungen, Kopfschmerzen oder einem schnellen Herzschlag äußern.


3. Schreib deine Gedanken und Gefühle auf. Das kann dir helfen, Klarheit darüber zu bekommen, was in dir vorgeht.


4. Rede darüber mit anderen. Manchmal können wir unsere eigenen Gefühle besser empfinden und erkennen, wenn wir darüber mit anderen sprechen.


5. Frage dich selbst, warum du dich so fühlst. Versuche, den Ursprung deiner Emotionen zu erkennen und herauszufinden, was sie ausgelöst hat. Versuche sie aber nicht zu kontrollieren.


 

#3: Wie du ein Profi im Umgang mit deinen Emotionen wirst


Viele Menschen benötigen Unterstützung beim Bewältigen eines Traumas, dem Überwinden von Eifersucht, Angst oder fühlen situationsübergreifende Minderwertigkeitsgefühle.


Es kann hilfreich sein, sich auf der eigenen Heldenreise unterstützen zu lassen. Ob von einem Mentaltrainer oder einem Therapeuten,


Mentaltraining und Emotionscoaching hilft dabei, innere Blockaden und negative Glaubenssätze aufzulösen, die das persönliche Wachstum und die Entfaltung der eigenen Fähigkeiten behindern können. Durch gezieltes Training des Geistes kann man lernen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, sich besser zu fokussieren und seine Ziele effektiver zu verfolgen. Zudem kann Mentaltraining auch dabei helfen, Stress abzubauen, Ängste und Sorgen zu überwinden und ein besseres Selbstbewusstsein zu entwickeln.


Bei EmTrace benutzen wir integrativ eine breite Palette an Interventionen auf Basis der aktuellen Wissenschaft. Wir lösen Stresserlebnisse, Glaubenssätze und arbeiten mit inneren Anteilen, die dich auf dem Weg zur emotionalen Freiheit blockieren.


Weitere Blogartikel findest du hier: https://www.brian-neuhöfer.de/blog


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