Die zweite große Angst: Vorderfreiheit
- Brian Neuhöfer

- 12. Jan.
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Jan.

Das ist für die Suchenden unter uns. Für die, die den Schatten kennen.
Ich habe Angst vor der Freiheit
Hast du das schon mal jemanden sagen hören?
Niemand formuliert es so, doch es wirkt in jedem von uns.
Etwas, das mich besonders im Jahr 2025 begleitet hat.
Dieser Text ist für die Suchenden. Die, die sich ihrem Schatten stellen. Die aufarbeiten. Die hinschauen.
Wir starten psychologisch und werden dann spirituell.
Es ist Anfang 2025. Ich stehe in meiner eigenen systemischen Aufstellung. Es ging um einen wiederkehrenden Traum, aus dem ich wiederholt kurzatmig und schweißgebadet aufgewacht bin. Ich kannte den Ursprung nicht.
In diesem Traum liege ich auf einer Wiese, mein Brustkorb wird von Bolzen durchbohrt, Blut läuft an meiner Brust hinunter. Leichen liegen auf der Wiese, ich kann mich nicht bewegen. Um mich herum stehen Männer. Sie pinkeln im Kreis, als würden sie ein Gebiet abstecken.
Ich befinde mich auf einer Fortbildung. Bei einer Aufstellung repräsentieren echte Menschen eine innere Dynamik. Ich stehe also vor meinem System und kann die innere Abbildung dieses Konfliktes beobachten. Dort stehen 5 oder 6 Menschen. Wir haben den Brustkorb, das Blut, einen Repräsentanten für die Männer, meine Mutter und Vater aufgestellt.
Die Aufstellung lief so ab: Ich ging zu den jeweiligen Stellvertretern, löste das Unausgesprochene/Konfliktbehaftete auf, brachte Dynamiken "in Ordnung", die nicht zu mir gehörten. Es war emotional. Mir liefen zeitweise die Tränen, es kam Wut auf.
Und dann gab es einen ganz speziellen Punkt: Die Stellvertreter sind gelöst, entspannt. Ich blicke nach vorne und dort stehen "die Männer". Ich bin also bereit, jetzt einen Entwicklungsschritt nachzuholen, den ich als 7-Jähriger nicht gemacht habe: Ins sogenannte Vaterland zu gehen. Die kindliche Psyche macht mit 6-7 einen bedeutenden Schritt: Man geht als Junge zu dem Vater und bleibt dort, als Mädchen zum Vater - und dann wieder zur Mutter zurück.
Das repräsentierte genau dieser Traum.
Nun war das System (also ich) gelöst und entspannt.. ich musste nur noch gehen. 3-4 Meter vor mir standen "die Männer". Sie waren froh, dass ich endlich zu ihnen komme und haben mich mit offenen Armen begrüßt. Das ist natürlich alles eine innere Abbildung einer Dynamik, derer wir uns in der Regel nicht bewusst sind.
Und ich ging. Und spürte zeitgleich einen enorm starken Sog. Und zwar zurück.
Mein ganzer Körper reagierte: Was erwartet mich dort? Bin ich da sicher? Wer bin ich, wenn ich dort hingehe?
Mein Nervensystem ist ja in diesem Kontext seit Jahrzenten darauf ausgelegt, dass ich diesen Entwicklungsschritt nicht gemacht habe. Blöd übersetzt: Ich im kindlichen Leid bleibe.
Das ist die zweite große Angst: vor der Freiheit.
Die erste Angst ist offensichtlich: Angst vor Schmerz, Verlust, Scheitern. Die zweite Angst ist subtiler, und deutlich mächtiger.
Es ist die Angst Vorderfreiheit.
Vorderfreiheit bedeutet: Keine akuten Probleme mehr. Kein offensichtlicher Kampf. Kein Leid, an dem du dich festhalten kannst. Und genau das macht sie so bedrohlich.
Denn ohne Probleme fehlt plötzlich die innere Struktur. Keine Rechtfertigung mehr.
Kein „Wenn das weg ist, dann…“. Was bleibt, ist Stille. Verantwortung. Dem Verlust alter Rollen. Identitätsverlust. Orientierungslosigkeit.
Viele Menschen können diesen Zustand nicht halten.
Nicht, weil er zu schlecht ist, sondern weil er zu offen ist. Also geht das System zurück in den Sturm. Dorthin, wo man weiß, wer man ist.
Vorderfreiheit ist nicht das Ziel. Sie ist der Punkt, an dem das alte Ich stirbt, und genau davor haben die meisten Menschen Angst.
Ein zentraler Mechanismus hinter vielen Rückfällen ist die hedonische Anpassung (Hedonic Treadmill). Menschen haben ein inneres Baseline-Niveau an Wohlbefinden, zu dem sie nach positiven wie negativen Veränderungen zurückkehren. Das Nervensystem orientiert sich dabei nicht an Glück, sondern an Vertrautheit und Sicherheit.
Wer bin ich ohne meine Probleme? Ohne meine Leidensgeschichte?

Spiritualität und Freiheit
Ich unterscheide grob und einfach in Geist, Körper und Seele. Ein hochkomplex- und intelligentes System. Wechselseitige Wirkungen, jede Handlung, Gedanke, Emotion hat ein Effekt auf die anderen Strukturen.
Wie ist es spirituell mit der Angst Vorderfreiheit?
Viele Menschen erleben frühes Leid, Trauma, Verletzungen jeglicher Art, vor allem im Beziehungskontext.
Ich kenne keinen einzigen, nicht zumindest ein wenig, bindungstraumatisierten Menschen. Die Art unserer Sozialisierung und Prägung ist dafür entscheidend. Wir werden eben nicht von Erleuchteten großgezogen.
Der Geist erleidet Verletzungen im Bindungskontext: Der Kontakt zum Körper geht verloren. Trauma ist immer eine Form der Abspaltung. Man distanziert sich - natürlich von sich selbst. Was sich dann natürlich auch auf andere Menschen, Familie, Freunde, Job, Möglichkeiten, Projekte usw. auswirkt. Das ist Schutz und enorm klug, weil es in dem Moment das Einzige ist, was die Psyche kann.
Für mich ist jedoch die Seele immer rein. Das ist unser Wesen. Das unzerstörbare Bewusstsein. Unsere Christusnatur. Nenne es, wie du magst.
Geistliche Verletzungen sorgen also für Abspaltung vom Körper. Dadurch wird ebenfalls der Kontakt zur "Seele" geringer.
Die erste Angst (da unterstütze ich aktuell die meisten Menschen), ist die Angst vor den Verletzungen im Geist.
Bindungsdynamiken werden angeschaut. Emotionen ausgedrückt. Projektionen verstanden. Anteile integriert usw.
Dann kommt Körper und Geist Schritt für Schritt wieder zusammen. Das kann unter Umständen sehr lange dauern, je nach Erfahrungen.
Was "kann" danach passieren?
Verstehe mich nicht falsch: Im Geist wirst du, wenn du suchst, etliche Verletzungen finden.
Ich sehe viele Menschen, die im Geist nach der Seele suchen.
Lass mich erklären, was ich damit meine.
Ein Blick in die deutsche Gesellschaft: Wenig Lebendigkeit, viele Ängste und Sorgen. Kontrolle statt Lebensfreude. Spaltung, Distanz, statt Nähe und Nächstenliebe.
Menschen sind so in ihren selbstgebauten Filmen, dass sie versuchen alles und jeden festzuhalten. Aus unterdrückten Impulsen wird irgendwann Angst. Und aus der Angst wird Kontrolle.
Sie jagen illusionären Träumen nach.. Geld, Beruf, die perfekte Partnerschaft. "Wenn ich XY habe, dann".
Dadurch sind sie nicht präsent.. können das Gute nicht aushalten, nicht genießen. Zählen Kalorien, tracken jeden Schritt und wundern sich, weshalb sie im Mallorca-Urlaub sofort krank werden.
Wir sind eine unterdrückte Gesellschaft. Aber nicht von oben, sondern von innen heraus.
Man könnte seine Ängste und Kontrollmechanismen ja angehen. Das machen aber die Wenigsten - aus Angst vor Strafe oder Schuld.
Die im Geist "abgespeicherten" Verletzungen entstehen in der Zeit, in der wir lernen: Darf ich das machen, das so sagen, so denken, so fühlen.
Das als Erwachsener anzugehen würde bedeuten: Ich bekomme Ärger, so durfte ich das doch früher nie, wenn ich das tue verrate ich XY.
Ein unbewusster Vorgang.
Und dann platzt bei Stefan (48 und Büromitarbeiter) irgendwann die Hutschnur. Seit Jahren hält er seine Aggression vor seiner Arbeitskollegin Sabine zurück. Irgendwie kann er sie einfach nicht leiden. Manchmal kommt sie ihm vor, als würde sie seine Mutter spielen. An Tag X verpetzt sie Stefan beim Chef.. der wird daraufhin versetzt in eine andere Abteilung. An dem Tag kommt Stefan Nachhause, die Tür geht auf und seine Partnerin schmeißt ihn Vorwürfe an den Kopf. Stefan schlägt an diesem Tag seine Frau. Seine Tochter Anna ist gerade 6 geworden und beobachtet das alles.
An diesem Tag beschließt Anna: Niemals werde ich gewalttätig werden. Ja nicht einmal mehr sauer möchte ich sein. Mit 10 entwickelt die "handzahme" und immer so brave Anna, plötzlich Migräne.
Die Migräne wird ein Teil ihres Lebens und später im Job bekommt sie immer dann ein Migräneschub, wenn ihr Chef sie korrigiert. Und auch wenn der eine Lagerarbeiter manchmal über ihre erstellten Arbeitspläne schimpft.
Der Zusammenhang ist Anna nicht bewusst. Anna ist nicht dumm, ganz und gar nicht. Nur in diesem Bereich ist sie wie blind. Immer wenn sie auch nur daran denkt, wie das zusammenhängen könnte, bekommt sie erste Migränesymptome.
"Die Migräne gehört jetzt zu mir - sie schützt mich vor Überlastung".
Das Anna sich und ihre Aggressio chronisch unterdrückt, ist ihr nicht bewusst.
Als sie Mama wird, bekommt sie und ihr Mann Felix einen Jungen. Anna ist überglücklich. Felix auch, obwohl er nicht so viel Zeit hat, denn er engagiert sich ehrenamtlich im Dorfverein, geht auf Anti-Gewalt Demonstrationen und meditiert sehr viel.
Wenn Felix und Anna mal eine Auseinandersetzung haben, dann nur über politische Themen. Anna erkennt Felix dort manchmal kaum wieder, er wirkt plötzlich wie ausgewechselt. Rasend vor Wut schimpft er über "die da oben". Ansonsten ist Felix eher so der "Hirschpullover und Hafermilch-Typ".
Was Anna ganz toll findet. "Der ist so verständnisvoll und spirituell auch".
Als sie ihren Jungen bekommen, verzweifelt Anna mit der Zeit. Der Kleine heißt Alex und ist immer so verhaltensauffällig. Irgendwie ganz anders als die Beiden. Ständig brüllt er, kommt nie zur Ruhe.
Sie schicken ihn mit 4 zum Kinderpsychologen. "Irgendwas stimmt mit ihm nicht".
Teilweise schlägt er um sich und kommt aus dem Schreien nicht mehr heraus.
Die unbewusste Information die durch den Psychologen und den Eltern beim Kind landen: Irgendetwas stimmt mit mir nicht. Ich bin falsch. Ich bin nicht gut genug. Die Welt ist gegen mich.
Ritalin, Therapie, Therapie.
Das Kind wird wundtherapiert. "Irgendwann wird es schon besser mit ihm, ich gebe die Hoffnung nicht auf".
Und genau dieses Kind kommt 20 Jahre später zu mir als Klient.
Ist 24 Jahre alt, hat keinen Abschluss, verbringt die meiste Zeit in den sozialen Medien und lebt aus der Tasche der Eltern.
Anna und Felix zahlen das eher aus Schuldgefühlen heraus. "Er war immer unser Problemkind".
Als Alex vor einem Jahr ausgezogen ist, haben sich seine Eltern getrennt. Er war geschockt. Und zeitgleich wusste er schon immer, dass sie sich irgendwie nicht geliebt haben. "Es sah für mich nur nach einer Zweckgemeinschaft aus".
Alex hat Selbstwertprobleme, kann nicht mit dem anderen Geschlecht und hasst sich selbst. Depression und Panikattacken seit knapp 5 Jahren.
Therapie schlägt nicht an, Medikamente nimmt er, seitdem er denken kann.
Alex hasst diese Welt.
Und ich verstehe ihn.
Was Alex im Laufe der Sitzungen versteht: Ich habe es für Mama und Papa gemacht.
Die chronisch aggressionsunterdrückten Eltern haben ein Ventil für ihre Ängste gefunden, das aus den jahrelang zurückgehaltenden Impulsen stammt: Ihren Sohn.
Sie bemuttern ihn. Tun alles für ihn.
Dem Jungen nimmt es jegliche Autonomie. Ja jede Luft zum Atmen. Sogenannte Helikopter-Eltern. Dass daraus unfähige Erwachsene werden, ist kein Zufall.
Was Alex nach und nach wiederbekommt: Seine Lebendigkeit und Lebensfreude. Aber wie? Indem er die unterdrückten Impulse befreit. Er sitzt bei mir im Coaching und brüllt das Introjekt seiner Mutter, auf einem Kissen an. Scham und Schuld kommt auf.
"So etwas mache ich nicht, ich bin nie laut usw."
Alex' ganze Programmierung spricht in dem Moment. Und sie spricht Bände.
Er kommt Nachhause: Innerlich. Außerdem verändert sich massiv das Verhältnis zu den Eltern. Sie bemuttern ihn nicht mehr, irgendwie ist auch eine Distanz zwischen ihnen entstanden, die es brauchte, damit er sich abnabeln kann. Ein Jahr später finden sie wieder zueinander - erwachsener, freier.
Seine Panikattacken und depressiven Schübe vermindern sich nach und nach. Er kommt wieder zu Kräften. Ja er entwickelt sogar einen Tatendrang. Aber diesmal nicht wie früher, sondern funktionaler. Er holt seinen Abschluss nach und fängt eine Ausbildung an.
Mit der Zeit kann er sich öffnen für eine Partnerschaft. Er lernt eine Frau kennen. Von Anfang an sind sie ehrlich zueinander. Sprechen über alles.
Alex versteht: Ich finde eine Partnerin auf der Basis meiner Bindungswunde. Die Konflikte die auftreten, löst er, in dem er bei sich hinschaut.
Seine Partnerin ist überrascht, so etwas hat sie noch nicht erlebt: Er ist so bei sich und macht kaum Vorwürfe. Sie folgt ihm und fängt an, ihre Themen zu klären.
Bei beiden entsteht eine Nähe, die sie vorher noch nie erlebt haben.
Erwachsen - liebevoll. Ohne Dramen.
Alex und seine Partnerin sind die Generation Gamechanger. Die den Kreislauf von Trauma, Unterdrückung und Zurückhaltung durchbrechen.
Die sich ihren Schatten stellen. Sie haben mehr Möglichkeiten, weil sie keine Kriegsgeneration ist. Und sie macht was draus, auch zu den Freuden der Eltern.
Alex ist wie sein Vater heute: Kein Freund von Gewalt. Aber nicht aus einem Harmoniezwang oder Unterdrückungsbedürfnis heraus. Er hilft den Nachbarn beim Umzug, kann aber seine Grenzen wahren. Sagt mal seine Meinung, steht auch mal zu Kontroversen und hat einen offenen neugierigen Geist.
Warum? Weil er verstanden hat, dass man seine inneren Gefängnisse nicht mit Absitzen verlassen kann.
Zeit halt eben nicht alle Wunden.
Alex kommt Jahre später zu mir, mittlerweile ist er selbstständig, hat eine Tochter und ist immer noch mit seiner Partnerin zusammen. "Ich kann es immer noch kaum glauben, wie schnell das alles ging".
Alex ist ein anderer Mensch geworden. Ruhig, klar, ausgerichtet. Die Vergangenheit hat er hinter sich gelassen, spätestens seit der intensiven Aufarbeitung und dem Gründen einer eigenen Familie.
Doch irgendetwas fehlt ihm.
Das wurde ihm auf seiner zweiten Reise bewusst, die er nach Innen startete.
Er sagt zu mir: "Ich habe eigentlich alles, eine tolle Frau, einen abwechslungsreichen und gut bezahlten Job, eine tolle Tochter und wunderbare Freunde".
"Ich bin dankbar. Und zeitgleich fehlt mir etwas."
Ich frage ihn, ob er an etwas Höheres als den Menschen glaubt. Er denkt kaum nach und sagt: "Ja, ich glaube irgendwie schon an etwas Höheres, kann es aber nicht benennen".
Ich frage ihn, ob er das in seinem Leben spüren kann.
Er verneint.
"Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Spiritualität - C.G. Jung"
Er erzählt mir, dass er früher mal in der Vorschule Religion hatte und ab und an in der Kirche war. "Mit Gott habe ich es nicht so".
"Als Kind war ich oft wütend auf ihn, weil er meine Probleme nicht weggenommen hat."
Diese Prägung wirkt immer noch.
Ich stelle ihm eine Frage: "Was ist, wenn all das, was du über "Gott" weißt, nicht stimmt?"
Verdutzt guckt er mich an. Zeitgleich hat er genug Vertrauen durch unsere Zusammenarbeit in der Vergangenheit.
"Kommst du mir jetzt wirklich mit Gott Brian?"
Ja.
Ich erkläre ihm den Schritt von: Geist zu Körper (Aufarbeitung seiner Themen), den er durchlaufen hat und den kommenden Schritt: Vom Geist zur Seele.
Ich erkläre ihm ein Ego-Modell. Alex mag Modelle. Alles was man nicht erklären kann, ist erstmal schwer für ihn.
Ich sage zu ihm: Alex jahrelang hast du deinen Schatten aufgeräumt, nun steht eine neue Reise an. Dein Weg ins Licht.
Es wird Zeit, dass du erkennst, wer du wirklich bist.
Es wird still im Raum. Irgendetwas in Alex weiß, dass da etwas dran ist.
Weg ins Licht
Ich bin nicht erleuchtet. Nicht mal im Ansatz. Ich bin wohl noch weiter entfernt davon, als eine liebende Mutter, ein herzlicher Krankenpfleger o.Ä.
Aber ich habe einige Erfahrungen gemacht, weshalb ich mir erlaube, über dieses Thema zu schreiben.
Ich habe das Licht gesehen.
In einer 3-stündigen Meditation. Und genau dieses Licht sind wir. Im Kern. Das ist das, was ich in meiner stümperhaften Unterteilung Seele nenne.
Nach dieser Erfahrung wurde mir klar, wie sehr wir in der Dunkelheit sind.
Dieses Licht ist Gott für mich. Vielleicht ist es auch der heilige Geist. Die Seele. Die Liebe. Nenne es, wie du möchtest.
Aber das sind wir.
Und was uns davon abhält? Erstmal unser Schatten. Alex Reise von Geist - Körper.
Aber damit ist der Weg zur Seele nicht beschritten.
Das geht für mich ausschließlich über Gott.
Jetzt wird es schwierig, weil ich nicht weiß, wie du denkst.
Aber du kannst das Wort Gott ersetzen und ein für dich Passendes finden.
Nur die Frage ist dann: Erlebst, spürst du es in deinem Herzen?
Wenn nicht, dann ist es ein Konzept, oder du hast dich entfernt.
Alex ist bereit. Und geht los. Ins Unbekannte. Durchs Ego. Durch Ideen und Konzepte die er über Glaube, Religion und Spiritualität gelernt hat.
Er wird sich dieser Konditionierungen bewusst und kann sie dann gehen lassen.
Er lernt sich hinzugeben. Der großen Seele gegenüber. Das macht ihm Angst aber er ist mutig.
Dann ist erstmal NICHTS da. Und von dort aus startet Alex.
Aber dazu in einem anderen Text mehr.
Wenn du dein Licht erkennst, wird nichts mehr so wie es mal war.
Doch wer es aus dem Ego sucht, wird sich verfangen und fallen.
Dein Brian


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