Prolog und Einleitung von: Der Pfad in die Dunkelheit (Fortsetzung)
- Brian Neuhöfer

- vor 22 Stunden
- 8 Min. Lesezeit

TEIL I – DIE PRÄGUNG
Prolog
Manipulation
Frühkindliche Prägung
Dissoziation und Fragmentierung
Medien
Frühkindliche Sexualisierung und Verwirrung
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TEIL II – DER VERLUST DER ORDNUNG
Familie
Verlangen
Plus und Minus
Verlust der Identität
Feminismus und toxische Männlichkeit
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TEIL III – DIE MODERNE AGENDA
Transhumanismus
Dissoziation und Ablenkung
Der Kampf um den Geist
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TEIL IV – DIE UNSICHTBARE EBENE
Gotteslästerung
Satanismus in den Medien
Satanismus
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TEIL V – DIE ANTWORT
Frieden
Ewiges Leben
Hoffnung
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Epilog
Prolog
Layf steigt vom Schiff.
Der Hafen liegt grau vor ihm.
Menschen. Stimmen. Räder auf Stein. Möwen über den Masten.
Alles wirkt kleiner, als er es erinnerte.
„Oder ich bin anders geworden.“
Sieben Jahre Insel.
Sieben Jahre Wind, Erde, Feuer und Schweigen.
Nun wieder Straßen. Häuser. Gesichter, die nichts von ihm wissen.
Er trägt nur eine Tasche bei sich. Mehr braucht er nicht. Mehr besitzt er nicht.
Das Licht in ihm ist geblieben.
Nicht sichtbar.
Doch gegenwärtig.
Wie eine Wärme hinter dem Brustbein.
Wie ein stilles Brennen ohne Schmerz.
Er geht durch die Gassen seiner alten Heimatstadt.
Viele Läden sind verschwunden.
Neue Namen an alten Fassaden.
Kinder spielen dort, wo einst Händler standen.
Zeit hat weitergelebt.
„Auch ohne mich.“
Ein kurzer Stich.
Dann Frieden.
Er erwartet Freude über die Rückkehr.
Er erwartet Tränen.
Vielleicht Umarmungen.
Doch niemand wartet.
Kein Mensch erkennt ihn.
Die Jahre haben sein Gesicht verändert.
Sonne, Salz, Einsamkeit.
Und etwas anderes.
Tiefe.
Er bleibt vor seinem alten Haus stehen.
Die Tür frisch gestrichen.
Fenster neu eingesetzt.
Eine fremde Frau öffnet.
Zwei Kinder huschen hinter ihren Beinen vorbei.
Layf nickt nur.
„Verzeiht.“
Er geht weiter.
Kein Zorn steigt auf.
Kein Besitzgefühl.
Nur Erkenntnis.
„Nichts gehört mir.“
—
Am Abend findet er Unterkunft in einer kleinen Herberge am Rand der Stadt.
Ein schmales Bett.
Ein Krug Wasser.
Ein Fenster zur Straße.
Er kniet nieder.
Nicht aus Pflicht.
Aus Sehnsucht.
„Danke, dass du mich geführt hast.“
Stille antwortet.
Dann diese Weite in seiner Brust.
Er lächelt.
Und schläft ein.
Mitten in der Nacht erwacht er.
Sofort.
Wie herausgerissen.
Der Raum ist dunkel.
Doch nicht still.
Etwas ist da.
Nicht sichtbar.
Und doch da.
Die Luft wirkt schwer.
Kälter als zuvor.
Layf richtet sich auf.
Sein Herz schlägt ruhig.
„Wer ist dort?“
Keine Stimme antwortet.
Nur ein Gedanke, der nicht von ihm kommt.
Du bist nicht verändert.
Dann ein zweiter.
Alles war Einbildung.
Layf spürt ein Ziehen im Bauch.
Schwach zuerst.
Dann stärker.
Bilder schießen durch seinen Kopf.
Sein Sturz.
Das Licht.
Der Wald.
Die Gestalt im Feuer.
Und plötzlich wirken alle Erinnerungen lächerlich.
Wie Fieberträume.
Wie Wahnsinn.
Schweiß tritt auf seine Stirn.
„Nein.“
Das Wort klingt klein im Raum.
Wieder dieser Gedanke.
Du bist allein.
Layf steht auf.
Die Knie weich.
Er kennt Versuchung.
Er kennt Trauer.
Doch das hier ist anders.
Es will nicht seinen Körper.
Es will Wahrheit verdrehen.
Er öffnet das Fenster.
Kalte Nachtluft strömt herein.
Die Last bleibt.
Dann erinnert er sich.
Nicht an Worte.
An Gegenwart.
An jenes Licht, das nicht diskutierte, nicht drängte, nicht schrie.
Nur war.
Layf legt eine Hand auf seine Brust.
Die Wärme ist noch da.
Klein.
Aber echt.
„Du bist größer.“
Sofort bäumt sich etwas Unsichtbares auf.
Ein Krachen im Holzgebälk.
Der Wasserkrug fällt um und zerschellt.
Dann Stille.
Tiefe Stille.
Die Schwere verschwindet.
Layf sinkt auf die Knie.
Er versteht.
„Es gibt auch Finsternis.“
—
Die folgenden Wochen sind schwerer als alle Jahre auf der Insel.
Dort kämpfte er mit Hunger, Wetter, Einsamkeit.
Hier kämpft er mit Gedanken.
Auf dem Markt sieht er Neid in Blicken.
In Gassen hört er Hass.
In reichen Häusern Gier.
In Armenhäusern Verzweiflung.
Und in sich selbst entdeckt er Reste davon allen.
„Ich bin nicht fertig.“
Tagsüber hilft er, wo er kann.
Er trägt Säcke für Händler.
Repariert Zäune.
Bringt Witwen Holz.
Nachts kommen Stimmen.
Nicht laut.
Listig.
Du tust Gutes, damit man dich sieht.
Du bist besser als diese Leute.
Niemand liebt dich wirklich.
Gib auf.
Layf erkennt langsam:
Nicht jede Stimme in einem Menschen ist wahr.
Manche tragen sein Gesicht und sprechen doch fremd.
Eines Morgens begegnet er einem Bettler vor der Kirche.
Der Mann riecht nach Wein und Schmutz.
Seine Augen rot vor Müdigkeit.
„Hast du etwas?“
Layf greift in seine Tasche.
Der Gedanke kommt sofort.
Geh weiter. Er verschwendet alles.
Layf hält inne.
Spürt den inneren Zug.
Dann einen zweiten.
Still. Warm.
Gib.
Er gibt dem Mann Brot und Geld.
Der Bettler beginnt zu weinen.
Nicht laut.
Nur zwei Tränen.
Layf setzt sich neben ihn auf die Stufe.
Sie schweigen lange.
Dann sagt der Mann:
„Heute wollte ich mich umbringen.“
Layfs Brust wird weit.
Nicht Stolz.
Ehrfurcht.
Ein kleiner Akt.
Ein geretteter Morgen.
Er versteht:
Das Licht kommt oft leise.
Der Schatten auch.
—
Mit den Monaten wächst in ihm Unterscheidung.
Wenn etwas hetzt, anklagt, zerreißt, verhärtet – prüft er es.
Wenn etwas ruft zu Wahrheit, Liebe, Mut und Klarheit – folgt er.
Nicht immer sofort.
Nicht immer vollkommen.
Doch immer öfter.
Eines Nachts kehrt die Dunkelheit zurück.
Stärker als zuvor.
Er sieht im Traum seine Frau.
Sie ruft ihn zu sich.
Weinend. Verzweifelt.
„Komm. Komm endlich.“
Layf stürzt im Traum auf sie zu.
Doch kurz bevor er sie erreicht, sieht er ihre Augen.
Leer.
Kalt.
Nicht sie.
Er bleibt stehen.
Alles um ihn beginnt zu faulen.
Wiese. Himmel. Haut.
Die Gestalt lächelt mit ihrem Gesicht.
„Du wirst mich immer wollen.“
Layf zittert.
Tränen laufen.
„Ich vermisse sie.“
Die Gestalt wächst.
„Dann knie nieder.“
Layf sinkt fast.
Dann legt sich eine Wärme um sein Herz.
Sanft.
Klar.
Er flüstert:
„Ich liebe sie. Aber ich gehöre dir nicht.“
Das Bild zerreißt.
Er erwacht mit einem Schrei.
Morgenlicht im Fenster.
Die Last ist weg.
Er weint lange.
Nicht aus Niederlage.
Aus Befreiung.
—
Jahre vergehen.
Layf wird älter.
Doch heller.
Nicht im Gesicht.
Im Wesen.
Man sucht seinen Rat.
Nicht weil er laut spricht, sondern weil Frieden von ihm ausgeht.
Er erzählt selten von Feuer, Insel oder Erscheinungen.
Er sagt meist nur:
„Es gibt zwei Bewegungen im Menschen. Eine macht eng. Eine macht weit. Lerne den Unterschied.“
Wenn Kinder ihn fragen, ob er den Teufel gesehen habe, lächelt er.
„Ich habe ihn überall gesehen, wo Liebe verdreht wird.“
„Und Gott?“
Layf blickt dann oft zum Himmel.
Oder in ihre Augen.
„Überall, wo sie heilt.“
—
An seinem letzten Abend sitzt er vor seinem Haus.
Der Wind bewegt die Bäume.
Fast wie damals.
Sein Atem ist ruhig.
Die Brust weit.
Er spürt beides noch immer:
Licht und Schatten.
Doch keine Angst mehr.
Denn nun weiß er:
Der Schatten hat Macht durch Täuschung.
Das Licht durch Wahrheit.
Er schließt die Augen.
Ein letztes Flüstern.
„Danke.“
Dann wird alles still.
Und weit.
Ich werde den Lesenden hier in der Du-Form ansprechen.
Dieser Text ist eine Fortsetzung des zweiten Teils (Den Weg in Christus finden) - den Du jederzeit kostenfrei lesen kannst. Entweder hier auf Wattpad (Online oder als App), oder als .Epub Download am Ende des letzten Blogbeitrages.
Dieser Text wird das Weltbild dehnen. Er wird dich herausfordern und vielleicht bis an den Rand des Möglichen treiben. Letztlich wird er nur Sinn ergeben, wenn die ersten beiden Teile des Buches gelesen wurden.
Wir werden die Psychologie weit verlassen und einen Sprung in die Dynamik hinter gesellschaftlichen und persönlichen Bewegungen machen, die ihren Ursprung im spirituellen Raum haben.
Das wahre Schlachtfeld findet im Geist statt.
Ich bin immer noch zutiefst überrascht, dass eine Vielzahl von Menschen auch noch monatelang nach dem Veröffentlichen der Epstein-Files versucht, all das herunterzureden, geschweige denn ignoriert wird, dass ausnahmslos niemand in den Vereinigten Staaten von Amerika strafrechtlich belangt wird.
Ein milliardenschweres Menschenhandel- und Pädophilen-Netzwerk.
Viele von uns gucken weg, weil es so fiktiv klingt. Vor einem Jahr noch wäre die Epstein-Insel mit ihren weltweiten Verbindungen zu Menschen (Tätern) aus Politik, Medien und Co. selbst als fiktiver Horrorfilm zu absurd gewesen.
Der folgende Text wird keine leichte Kost. Weil wir über die oben genannten Themen sprechen werden, suche den Moment für das Lesen dieses Textes bedacht aus.
Dieses ganze Projekt dient nur einem Zweck: Menschen frei zu machen und zur bedingungslosen Liebe zu bringen. Das Christusbewusstsein ist die Tür dafür.
Es ist wie bei einem Computerspiel. Wir denken, dass wir trainieren müssten, um besser zu werden.
Das Spiel des Lebens sieht für die meisten so aus: Dranbleiben, mehr Zeit investieren und diszipliniert sein. Das ist eine Illusion, die immer im Chaos endet.
Fahr die Konsole herunter und lösche deinen Spielstand. Christus hat uns den perfekten Charakter hinterlassen, mit dem wir neustarten.
Daraufhin platzt die erste Illusion: dein alter Charakter, den du immer als dein „Ich“ erlebt hast.
Mit dem Neustarten durchschaust du die Spielmechanik – und wie dein alter Charakter an diese gebunden war.
Vielleicht hat dein alter Charakter spirituelle Experimente und Reisen gesucht und erlebt. Mit dem Neustart wird eine ehrliche und neue metaphysische Ebene aufgehen.
Die die zweite Illusion aushebelt: den neutralen spirituellen Raum. Du tauchst ein in die Welt hinter dem Offensichtlichen – eine spirituelle Ebene öffnet sich.
Sie lässt uns verstehen, warum wir gesellschaftlich:
Männer schwächen
Frauen verhärten
Kinder und ihre Identität verwirren
Das Konzept Familie zerstören
Sexuelle Identitäten aufweichen
Den Menschen und seinen Körper entwürdigen
Versuchen, den Menschen zu überwinden (Transhumanismus)
Menschen in Ablenkung und Dissoziation zu behalten
Wir bekommen durch den neuen Charakter den Blick für Manipulation und Kontrolle.
Wir werden uns in diesem Text anschauen, welche Herangehensweisen benutzt werden, um uns an den alten Charakter zu binden, und dass alles Mögliche getan wird, damit wir um keinen Preis neustarten.
Die Kraft und Einsicht kommt aus dem neuen „Charakter“ in Christus. Alleine könnte ich das Ausmaß weder erfassen, noch hätte ich den Mut, über so etwas in der Tiefe zu schreiben.
Ich habe sieben Jahre nach dem Tor gesucht.
In Drogen
In Meditationen
In spirituellen Ritualen
In spirituellen Seminaren
In psychologischen Methoden
Im Hinduismus und dem Buddhismus
Das Finden des Tores habe ich in den letzten beiden Büchern sehr intensiv beschrieben.
Mit dem Aktivieren des Christusbewusstseins bekommst du einen neuen Filter für die Welt. Im Kleinen erkennst du, was deiner wahren Natur (der Christus-Natur) wirklich guttut und was nicht.
Es startet mit Musik, Medien und Menschen in deiner Umgebung. Du kannst dann wahrnehmen, was dein Ego / den Schatten füttert – und was deiner wahren Natur dient.
Im Größeren erkennst du, wie wir kollektiv davon abgehalten werden, dass wir unser Bewusstsein ausdehnen.
Dass ich keine Religionen promote, sollte jedem, der die beiden vorherigen Texte gelesen hat, klar und eindeutig sein.
Mir geht es um das Christusbewusstsein, welches wie ein Programm darauf wartet, in jedem von uns aktiviert zu werden. Damit wir im Individuum unabhängig und frei werden. Ich habe in Christus eine Unabhängigkeit entwickelt, die mich selbst oft überrascht. Gott ist Liebe – diese Liebe muss in sich freilassen, da es sonst keine Liebe ist – deswegen haben wir den freien Willen bekommen. Wer Christus begegnet, wird diese freie und unabhängige Liebe kennenlernen. Für mich war es schwer, an dieser Tür zu klopfen, da ich in der Vergangenheit starke Abhängigkeiten in spirituellen Kreisen erlebt habe. Christus in sich lässt frei, da er die pure Liebe ist. Doch was Menschen seit über 2000 Jahren damit machen, ist nicht immer Christus. Wer Christus wirklich kennenlernt, wird nicht mehr den „ans Kreuz genagelten Wanderprediger“ sehen. Diese Quelle ist der Anfang und das Ende. Menschen, die Christus nicht kennen, haben keine Vorstellung davon, was das im Entferntesten bedeutet. Es ist das Größte, Kraftvollste, Ehrfürchtigste, Liebendste, was sich ein einzelner Mensch nicht einmal zu erträumen wagen mag.
Wer die Größe Gottes einmal am eigenen Leib wahrgenommen hat, fällt vor Ehrfurcht auf die Knie.
Im Kern all dessen liegt eine tiefere Wahrheit: Wir sind Bewusstsein, das sich selbst durch die menschliche Form erlebt. Nicht der Körper, nicht der Name, nicht die Identität, sondern das Bewusstsein hinter den Augen.
Um sich daran zu erinnern, muss man nach innen gehen. Sich allein hinsetzen und das Christusbewusstsein aktivieren. Ablenkungen beseitigen. Meditieren. Beobachten. In der Stille fallen die Schichten ab.
Und in dieser Stille erinnerst du dich daran, was du bist: nicht der vergängliche Körper, sondern der ewige Zeuge, der ihn nutzt, um diese Welt zu erleben.
Wenn du weiterlesen möchtest, dann findest du das Buch kostenfrei hier als .epub Datei (nutze dafür "Bücher" auf dem iPhone und "google play books" auf Android).
Viel Spaß damit.




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